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iron-pages.de
SANITYS DAWN "The E.P. years + live audio terror" (Power-it-Up)
Yeeeeeeeah, was ein unglaublicher Terror! SANITYS DAWN sind schon
seit Ewigkeiten dabei und in Sachen Grindcore seit vielen Jahren
eine DER Bands aus Deutschland. Via Power It Up rödelt uns nun „The
E.P. years + live audio terror“ entgegen, auf dem sich 33 gnadenlose
Ausbrüche finden lassen, die, wie der Titel schon sagt, von einigen
EPs zusammengetragen wurden und den Auftritt beim Giants of Grind
Festival 2004 beinhaltet. Die Wiederveröffentlichung der Tracks der
Splitscheiben mit FUCK I´M DEAD und EXHUMED machen auf alle Fälle
Sinn, da die Vinyls schon lange vergriffen sind, warum man
allerdings auch die Tracks der gerade erst erschienenen Splits mit
MAGRUDERGRIND und MECHANICAL SEPERATION mit draufpackt, ist etwas
rätselhaft bzw. nur für die interessant, die keinen Plattenspieler
haben, was ich mir bei SANITYS DAWN Fans nun nicht vorstellen kann.
Sei es drum, vor allem die saugute Liveaufnahme der Band, die
alleine schon ein Kaufgrund gewesen wäre, entschädigt für alles und
zeigt, dass SANITYS DAWN live eine unschlagbare Macht sind, guten
Kontakt zum Publikum haben und wirklich die Hölle losbrechen lassen.
Sänger Topsy rülpst, kotzt und würgt sich hier dermaßen die Därme
raus, dass es auch mir im Hals kitzelt. Holm an den Drums nagelt
jede Millisekundenlücke gnadenlos dicht und Micha bzw. Prändy an den
Äxten schroten mächtig krachig was das Zeug hält. Die Aufmachung der
Scheibe kann man rundum als gelungen bezeichnen, vor allem die
gelb-schwarze Farbwahl spricht das Auge an, ha ha. Ganz besonders
hab ich mich über meinen Lieblingstrack „Scheisse ist braun“
gefreut, bei dem sich die Jungs zwar zunächst etwas verhacken, aber
egal: Ein dickstumpfprolliges HC Grindgewitter mit korrektem Text
und viel Wahnsinn. Außerordentlich leckere Scheibe mit derbstem
Geschrote, kaufen!
bloodchamber.de
SANITYS DAWN "The E.P. years + live audio terror" (Power-it-Up)
Falls es den ein oder anderen Leser gibt, der mit dem Namen SANITYS
DAWN nichts anfangen kann hier noch einmal die wichtigsten Fakten:
Die Band stammt aus Deutschland, existiert schon fast 20 Jahre,
spielen grob gesagt Grindcore und haben neben 3 regulären Alben auch
genretypisch eine ganze Reihe an schmucken Siebenzöllern
veröffentlicht. 2006 werden die Songs der verschiedenen EPs auf eine
CD gepappt und veröffentlicht.
Wie eben erwähnt handelt es sich bei der Musik oberflächlich
betrachtet um Grindcore. Allerdings mit einer mehr als deutlich
punkigen Ausrichtung und leichten Einflüssen aus dem Rock. Der
Gesang wird überwiegend durch Screams abgedeckt, hin und wieder wird
jedoch auch gegurgelt, leider nicht ohne am „niemals verwendeten“
Vocal Hamonizer vorbeizukommen. Die einzelnen Stücke sind sehr
homogen, Qualitätsunterschiede auch zwischen den einzelnen EPs sind
nur sehr schwer auszumachen.
Um die Spielzeit bei im Schnitt zweiminütigen Stücken auf ein für
eine CD würdiges Niveau zu heben schließt sich ab Song Nummer 13 ein
Mitschnitt des Auftritts beim ersten Ginds Of Grind Festival in
Salzgitter an.
Abschließend bleibt nur die Feststellung, dass es sich um eine
lohnenswerte Anschaffung handelt, auch wenn man tatsächlich Besitzer
aller EPs ist! |
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Sanitys Dawn is one of Germany’s leading grind acts since their
foundation somewhere at the early nineties. They have been spawning
the scene with quite some interesting releases like their highly
acclaimed 1998’s “Mangled In The Meatgrinder” on Shredded Records
and reached its top with their split LP with Yacöpsae from 2003 on
the underground quality Regurgitated Semen Records label. Though the
band also had its down moments, you’d better leave 2001’s “Chop
Chopper” (also on Shredded Records) for what it is. With a hand full
os splits they decided to compile them all onto one disc and add a
full live show and present it under the title “The EP Years + Live
Audio Terror”, which leaves very little to the imagination…
First a complaint about the way the EP tracks are presented, all
twelve tracks (a remarkably small amount for a discography CD for a
grindcore band) tracks have been shuffled so the original tracklists
from the EP’s are lost. That means that the coherence between the
different tracks is a bit of non-existent. Luckily the band nearly
always delivers great quality up-tempo grindcore so it is not much
of a big drama. At the EP’s side of the CD there are the tracks from
the split EP’s with Fuck… I’m Dead, Exhumed, Margrudergrind and
Mechanical Seperation – too bad that the Fuck… I’m Dead tracks
aren’t included too, as I am searching for that 7” for quite some
time now. Topsy’s sick burping vocals are still the trademark for
the band’s typical sound, and that is what is emphasized most of the
times – let’s say you have to like it. Besides these eleven EP
tracks there is also one ‘previously unreleased’ track to be found
under the name of “Sewing Lampshades”, which has got more of a
goregrind attitude and even has got some full-on pitch shifter
vocals to feast upon, easily one of the best tracks of the CD. The
sound of the live set is remarkably good, maybe a bit hollow in
sound, but it has got a clear recording and the band is audibly in a
good mood. Topsy’s is being on his sickest, on one occasion he is
even burping that much that he had to throw up. A pretty nice set of
songs recorded at the first edition of Giants Of Grind in 2004 in
Germany. But keeping in mind that the band also has got a back
catalogue of three demo-tapes with a total amount of fifteen tracks,
I would’ve rather seen them featured on this disc than the live set.
And, I am wondering why the splits with Yacöpsa, Fetuseaters and KSK
are being left out as well. Buy! |
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ATTACK Fanzine

Magrudergrind / Sanitys Dawn - split 7" (RSR)
Magrudergrind are a fast pissed crossover grind thrash band with
ripping guitar/drums and vocals. Don't label this band as just
anither grind band because they are much more.
Sanitys Dawn are offering brutal as fuck, grinding and raw hammering,
rampaging fastcore. If you're into completely fast, devastating
hardcore, you will be an idiot not to invest some of your hard
earned cash in this! |
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Legacy Review
SANITYS DAWN / FETUS EATERS "Split-CD" (Regurgitated Semen)
Die fleißigen Hannoveraner von SANITYS DAWN teilen sich diese
Split-CD mit der US-Band FETUS EATERS. Beide Bands prügeln sich
durch eine Vielzahl von Grindcore-Songs, wobei ich sagen muß, daß
mir die sechzehn enthaltenen Songs der Hannoveraner viel besser
gefallen als das Material ihres letzten, meiner Meinung nach recht
durchwachsenen Albums. SANITYS DAWN gehen wie immer mit viel Humor
und Energie zur Sache und rocken so richtig ab. Das ist einfach
geiler, kontrollierter Krach, der Spaß macht und gut nach vorne
losgeht. Unterbrochen werden die Songs durch Märchenhörspieleinlagen,
die das Ganze auflockern. Der Sound des Materials der
niedersächsischen Grinder ist ebenfalls gut, so daß Fans der Band
und dieser Strilistik zugreifen sollten, denn es handelt sich um das
bis dato coolste Material der Band. FETUS EATERS kannte ich bis
dahin noch nicht. Soundmäßig längst nicht so gut wie die SANITYS
DAWN, zeigt man sich auch musikalisch wesentlich chaotischer und
prügelt dafür noch eine Spur irrer vor sich hin. Die Songtitel der
Band sind dafür herrlich göttlich und dämlich. Meist ist es
undurchsichtiges Geprügel mit unmenschlichen Grunz- und
Kreischlauten. Erwartet also keine Musik im eigentlichen Sinne, aber
eine Menge debilen Krach, der manchmal einfach Spaß macht, der seine
Stärken in den wenigen langsameren Parts offenbart. Grind-Freaks
sollten mal reinhören. Die Songs von SANITYS DAWN sollten Kaufgrund
genug sein. Das FETUS EATERS-Material ist zwar auch ganz nett, aber
auf Dauer zu eintönig, da sie einfach nicht die Klasse von Bands wie
Regurgitation oder Last Days Of Humanity erreichen. Trotzdem okay!
(OB)
8 Punkte
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Legacy Review
SANITYS DAWN "Chop Cooper" (Shredded)
Der dritte Longplayer der Grindcore-Formation SANITYS DAWN aus dem
Raum Hannover bietet "more gore, more fun", wie es Song #5 verheißt.
Spaßvögel waren die Jungs ja schon immer, aber dieses Mal ist alles
noch eine Spur durchgeknallter, verrückter. Freunde des guten
schlechten Geschmacks kommen hier voll auf ihre Kosten. Grindcore
fernab jeglicher Grimmigkeit wird hier 38 Minuten lang zelebriert.
Die Musik der Buam ist hingegen weniger extrem als auf den letzten
beiden Releases ausgefallen. Alles ist eine Spur langsamer und
weniger brutal, dafür aber lustiger geworden. Die gesamte CD strahlt
eine unglaubliche Spontaneität, Fröhlichkeit, Verrücktheit und
Spielfreude aus, die ungefähr das Live-Feeling der Konzerte der
Combo wiedergibt. Wie die Musik klingt, könnt Ihr Euch ja sicher
vorstellen: "Gurgel, wumms, dröhn, Staubsauger an, aaarrggh!, polter..."
Fun-Grind halt. Entweder man fährt drauf ab, oder fragt sich, was
der Schwachsinn eigentlich soll. Sicherlich ist "Chop Cooper" kein
Meisterwerk geworden, und an Bands wie Last Days Of Humanity,
Regurgitate, C.B.T., Nasum etc. reicht man noch laaange nicht heran.
Schade ist es auch, daß man den direkten Vorgänger nicht überbieten
konnte, aber unterm Strich gesehen bleibt doch noch eine gute
Grind-CD, die Fans dieser Stilistik mal antesten sollten. (OB)
10 Punkte
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